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Kontrolle der Wassereinzugsgebiete

Um die hohe Trinkwasserqualität sicherzustellen, beginnen unsere Untersuchungen schon weit im Vorfeld in den Wassereinzugsgebieten der Wasserwerke, begleiten alle Stufen der Aufbereitungsprozesse, die Trinkwasserspeicherung und die Wasserverteilung und reichen bis hin zur Qualitätskontrolle am Zapfhahn des Verbrauchers.

Eigentlich beginnt unser Wassereinzugsgebiet im Quellgebiet der Ruhr und umfasst alle Gewässer, die die Ruhr speisen. Dazu gehören auch die uns bekannten Flüsse Lenne, Volme und Ennepe. Da ein so großes Gebiet nicht allein überwacht werden kann, arbeiten wir, ergänzend zur behördlichen Flussgebietsüberwachung, mit den anderen Wasserwerken an der Ruhr zusammen.

Im Ruhrtal werden über den gesamten Flussverlauf von den Laboratorien der Wasserwerke und dem Labor des Ruhrverbands Untersuchungen zur Ruhrwassergüte durchgeführt. Auch unsere Analysenergebnisse fließen in den Ruhrwassergütebericht ein. Er wird jährlich von der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr AWWR und dem Ruhrverband herausgegeben.



Blick von Volmarstein ins Ruhrtal



Der Ruhrwassergütebericht stellt den aktuellen Zustand der Ruhr und ihres Einzugsgebietes dar. Die Ergebnisse werden zur Planung von Maßnahmen verwendet, die der weiteren Steigerung der Wasserqualität der Ruhr dienen. Dazu werden in der AWWR Zielwerte für die Ruhrwassergüte vereinbart.

Die Wasserwerke nutzen die Laborergebnisse zur Beurteilung des verwendeten Ruhrwassers und zur Optimierung und Anpassung der Aufbereitungstechniken an die langfristige überörtliche Entwicklung.

Zur Erfassung kurzfristiger Veränderungen der Ruhr vor Ort an den Wasserwerken in Witten und Volmarstein führt das Labor VWW regelmäßig umfangreiche physikalische, chemische und mikrobiologische Analysen des Ruhrwassers durch und beurteilt, ob in Folge Aufbereitungsparameter anzupassen sind. Besonders wichtig ist dies nach Starkregen, bei rascher Schneeschmelze oder bei Hochwasser. In diesen Zeiten werden die Überprüfungen intensiviert.



Wasserwerk Volmarstein



Je besser der Zustand der Ruhr ist, desto einfacher ist es, die Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. Dies gilt entsprechend für das Wassereinzugsgebiet der Ennepetalsperre. Der Zustand des Talsperrenwassers soll so gut wie möglich sein. Alle Maßnahmen, die die Qualität des Rohwassers verbessern, vereinfachen die Gewinnung von hochwertigem Trinkwassers.

Gewässerschutz ist für uns ein sehr wichtiges Thema.