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Prüfung der Aufbereitungsverfahren

Eine gute Rohwasserqualität macht sich durch niedrigere Aufbereitungskosten bezahlt, weil der Filtrationsprozess für ein unbelastetes Wasser wesentlich einfacher zu führen ist.

Zur besseren Filtrierbarkeit werden den Wässern nach Bedarf Flockungsmittel zugegeben, die feinste Trübstoffe an sich binden oder anlagern. Es handelt sich in der Regel um Lösungen von Eisen- und Aluminiumsalzen, die bei der Verdünnung mit Wasser zu schwerlöslichen Hydroxiden reagieren. Wenn die Dosiermengen und die Reaktionsbedingungen stimmen, lagern sie sich in Form großer Flocken aneinander und lassen sich deshalb in den Filteranlagen mitsamt den Trübstoffen leicht abfiltrieren.

Die Einhaltung der Verfahrensparameter und die Qualität des Filtrats werden durch die Analysen des Labors gesichert. Das Filtrat ist trübstoffarm und enthält nur eine geringe Zahl sehr kleiner Partikel von wenigen tausendstel Millimetern Durchmesser. Die Eisen- und Aluminiumgehalte sind bei einem gut eingestellten Verfahren im Filtrat niedriger als vor der Filtration.

Weil im Wasserwerk Rohland das Rohwasser direkt der Talsperre entnommen wird und folglich keine Bodenpassage durchläuft, erfolgt die Flockungsmitteldosierung kontinuierlich. Dieser sensible Verfahrensschritt wird analytisch intensiv kontrolliert und bei Veränderungen des Rohwassers optimiert.

Im Wasserwerk Witten und im Wasserwerk Volmarstein wird die Flockung nur bei besonderen Betriebsbedingungen erforderlich, beispielsweise bei einem Hochwasser der Ruhr. Zwangsläufig erhöht sich bei Flockung der Aufwand für die analytische Überwachung.